AWAS International GmbH | +49 (0)2737 / 9850-0 | info@awas.de | Login

Prozessorientiert. Universell. Unkompliziert.

AWAS-Aufbereitungsanlagen bieten Innovation und Effektivität. Für natürliche, umweltschonende Abwasserrückführung.

Nano Flotation

Flotationsverfahren "neu entwickelt"

Schritt 1 | Die Gas-Saturation

Im Rahmen des EU-CEGRIS-Forschungsprogrammes wurden spezielle Einbauten für einen Vollstrom-Saturator entwickelt, wodurch in einer Druckluftatmosphäre die für den Flotationsprozess benötige Luft-/Gasmenge voll in das Wasser dispergiert. Das Druckluftpolster wird durch einen Sensor automatisch geregelt, so dass die erforderlichen Druckluft- und Druckwasservolumen sich von selbst einstellen.

Das zu behandelnde Medium wird mit Luftsauerstoff oder einem anderen Gas per Druck in einer Menge von ca. 4 % des Wasserdurchlaufes voll gesättigt (saturiert). Somit geht das Gas in den Nanobereich der wassermolekularen Strukturen über. Mehr als 40 mg/l luftsauerstoffgesättigtes Wasser fließen blasenfrei im unteren Bereich dem Entspannungssystem, danach der Flotierung zu.

Schritt 2 | Photonen Transmitter

Diese neue AWAS Photonen Transmitter ist im Saturator mittig installiert. Sie bedingt eine Wasserreinigung von verschiedenen auch gelösten Wasserinhaltsstoffen, so dass diese sich sogar von den molekularen Strukturen des Wassers trennen.

In mehreren Tests im Institut für Biophysik, Neuss, konnte Prof. Fritz Albert Popp über sein neues aquaskoptisches Elektroliminiszenzverfahren nachweisen, dass sich durch diese AWAS-Lichttechnik eine signifikante Reduzierung der meisten im Wasser gelösten Stoffe - bis hin zu Bakterien, Viren oder Pilzen einstellt.

Schritt 3 | Die Entspannung nach dem Saturator

In einem neuen AWAS-Dekompressionsssystem – unmittelbar vor der Flotation und Nano-Flotation – wird die Durchlaufgeschwindigkeit erhöht. Bei dieser von AWAS optimierten und regelbaren Dekompression wird die zuvor im Wasser gelöste Luft in Form von Mikroblasen im Bereich von nur 10-20 µm im Wasser frei und reißt alle ausgelösten Partikel mit, so dass diese von den Mikroblasen mitgetragen und aufflotiert werden.
 

Schritt 4 | Flotationsverfahren

Unmittelbar nach dem Entspannungssystem, auf dem Weg zu dem Ausströmzylinder des Flotationsbeckens, vereinigen sich die Chemieflocken mit den Mikroblasen zu bläschengetragenen Makroflocken. Diese aufflotierten Substanzen gelangen mit dem Wasserfluss durch die in der Flotation eingebauten Ausgasungselemente an die Oberfläche. 

Die Besonderheit der neuen AWAS-Entwicklung besteht darin, dass hier nicht, wie konventionell, die Schmutz-Flocken von Luftbläschen aufflotiert werden, sondern hier sind die Flocke und die Mikroblase eine Einheit, was einen stabilen Flotatschlamm an der Oberfläche zur Folge hat, der nicht mehr absinken kann und geringen Wasseranteil besitzt.

Klares Wasser setzt sich in dem Flotationsaggregat nach unten ab, wird hinter einer Tauchsumpf nach oben geführt und danach durch den höhenverstellbaren Konstanterablauf der Umwelt oder der Wiederverwendung zugeführt. 

Der aufflotierte Schlamm wird in den Schlammablaufschacht abgeräumt. Der Räumer ist so konzipiert und ausgerüstet, dass möglichst wenige Wasseranteile ablaufen. Der Schlamm kann dann über Schlammtrocknungsaggregate, wie z. B. Dekanter abgeschieden werden.

DATEN

AWAS Nano-Flotation

Abwasserart: stark belastetes Betriebswasser

Reinigungsgrad: Brauchwasserrecycling und Einleitung in ein Gewässer

Nenngrößen: bis 500.000 l/h pro Einheit

 


 

DOKUMENTE UND BILDER

Info Nano-Flotation deutsch
Download [PDF, 365 kB]