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Prozessorientiert. Universell. Unkompliziert.

AWAS-Aufbereitungsanlagen bieten Innovation und Effektivität. Für natürliche, umweltschonende Abwasserrückführung.

Nano Flotation

Bewährte Technik "neu entwickelt"

Ein EU-Förderprojekt

 

Vorbehandlung

Das mit Leichtflüssigkeiten und Emulsionen belastete Abwasser bzw. Brauch-, Kühl- oder Produktionswasser aber auch Grund- oder Flusswasser wird bevorzugt über den Simultan-Abscheider AWAS-Galaxie-Tower vorgereinigt. Dieses Vorreinigungssystem schleust in effizienter Wirkungsweise zugleich Feinschlamm und Leichtstoffe oder Leichtflüssigkeiten aus dem Wasser und leitet diese den zugeordneten Containern und Sammelbehältern zu, während das von aufschwimmbaren und absetzbaren Stoffen gereinigte Wasser einem Speicherbecken zufließt.

Schritt 1 | Die Gas-Saturation

Im Rahmen des EU-CEGRIS-Forschungsprogrammes wurden spezielle Einbauten für einen Vollstrom-Saturator entwickelt, wodurch in einer Druckluftatmosphäre die für den Flotationsprozess benötige Luft-/Gasmenge voll in das Wasser diffundiert. Das Druckluftpolster wird durch einen Sensor automatisch geregelt, so dass die erforderlichen Druckluft- und Druckwasservolumen sich von selbst einstellen.

Das zu behandelnde Medium wird mit Luftsauerstoff oder einem anderen Gas per Druck in einer Menge von ca. 4 % des Wasserdurchlaufes voll gesättigt (saturiert). Somit geht das Gas in den Nanobereich der wassermolekularen Strukturen über. Mehr als 40 mg/l luftsauerstoffgesättigtes Wasser fließen blasenfrei im unteren Bereich dem Entspannungssystem, danach der Flotierung zu.

Schritt 2 | Die Lichtwasser-Dispersion

Diese neue AWAS-Lichttechnik aus dem Entwicklungsbereich der "biowaterworld" ist im Saturator mittig installiert. Sie bedingt eine Wasserreinigung von verschiedenen auch gelösten Wasserinhaltsstoffen, so dass diese sich sogar von den molekularen Strukturen des Wassers trennen.

In mehreren Tests im Institut für Biophysik, Neuss, konnte Prof. Fritz Albert Popp über sein neues aquaskoptisches Elektroliminiszenzverfahren nachweisen, dass sich durch diese AWAS-Lichttechnik eine signifikante Reduzierung der meisten im Wasser gelösten Stoffe - bis hin zu Bakterien, Viren oder Pilzen einstellt.

Schritt 3 | Die Entspannung nach dem Saturator

In einem neuen AWAS-Dekompressionsssystem – unmittelbar vor der Flotation – wird die Durchlaufgeschwindigkeit erhöht. Bei dieser von AWAS optimierten und regelbaren Dekompression wird die zuvor im Wasser gelöste Luft in Form von Mikroblasen im Bereich von nur 10 - 30 µm im Wasser frei und reißt alle ausgelösten Partikel mit, so dass diese von den Mikroblasen mitgetragen und aufflotiert werden.

Temporäre Emulsionen werden durch diesen Entspannungsprozess aufgebrochen, wobei Öltröpfchen wieder entstehen und mit den Bläschen an die Oberfläche gelangen. Auch die Stoffe, Bakterien und dergleichen, die durch die Lichttechnik frei wurden, werden in der Flotationsanlage aufflotiert und ausgeschleust.

Diese LDS-Vollstromflotation unterscheidet sich vielfach von herkömmlichen Systemen, weil nicht Luftblasen den Schmutz auftragen, sondern sich Schmutz- und Inhaltsstoffe mit Luft in diesem beschriebenen Prozess verbinden und aufrahmen.

 

Schritt 4 | Optionales GLI-Kavitationsverfahren

Spezielle Verbrauchsmaterialien, die hinter dem Dekompressionssystem installiert werden, können einen Kavitationsprozess im Abwasserstrom bewirken. Indem weitere gelöste Inhaltsstoffe, insbesondere gelöster Kohlenwasser- und andere Ätherstoffe kontrolliert implodieren, wird der Reinigungsprozess von Abwasser z.B. aus der chemischen Industrie kostengünstig unterstützt.

DATEN

AWAS Nano-Flotation

Abwasserart: stark belastetes Betriebswasser

Reinigungsgrad: Brauchwasserrecycling und Einleitung in ein Gewässer

Nenngrößen: bis 500.000 l/h pro Einheit

 


 

DOKUMENTE UND BILDER

Info Nano-Flotation deutsch
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