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Engagement kennt keine Grenzen

Wir leben alle in derselben Umwelt. Wir können sie nur gemeinsam erhalten.

AWAS liefert Umwelttechnik für Ghana


Die Ressource Wasser wird in Ghana immer knapper. Ursachen dafür sind Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Ausbau der Bewässerungslandwirtschaft. Gleichzeitig nimmt durch Industrialisierung die Wasserverschmutzung zu. Für die ghanaische Trinkwasserversorgung werden in der Regel offene Wasserreservoire genutzt, in die auch industrielle Abwässer fließen. Klärtechnik ist nur selten vorhanden. Die Wasseraufbereitung in den überalterten städtischen Anlagen stellt ein großes Problem dar.

60.000 Liter täglich

Hier setzt das Vorhaben von AWAS an: Das Unternehmen installiert bei dem ghanaischen Speiseölproduzenten Ghana Nuts Limited (GNL) eine beispielhafte Anlage zur Abwasserbehandlung. Diese bereitet die rund 60.000 Liter Abwasser, die täglich anfallen, auf und führt sie größtenteils wieder in den Produktionsprozess zurück. GNL-Mitarbeiter werden in Betrieb und Wartung der Anlage geschult, um diese auch eigenständig weiter nutzen zu können. Zudem sind Informationsveranstaltungen rund um das Thema Wassermanagement geplant. AWAS installiert im Rahmen des Engagements in unmittelbarer Nähe der Anlage einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen, der unter anderem ein im Bau befindliches Krankenhaus versorgen wird. Um eine Verkeimung des Brunnenwassers zu verhindern, ist ein biologisches Lichtsystem integriert.

Wissenstransfer

Ziel des Vorhabens ist es, den Wissenstransfer sowie den Austausch zwischen Unternehmen, Institutionen, der Universität und der Bevölkerung in Ghana zum Thema Wassermanagement zu fördern und auf diese Weise dafür zu sensibilisieren. Die staatliche Umweltbehörde von Ghana erhält eine Hilfestellung für neue Normen und Standards der Wasserqualität. Mit der Demonstrationsanlage will AWAS verlässliche Marktdaten gewinnen und sich als kompetenter Partner für Wasser- und Abwasseraufbereitung im afrikanischen Markt zeigen.

 

INTERVIEW

"Wir sind ein Produzent von Sojaöl und Shea-Butter. Wir produzieren ca. 30 Tonnen von Sojaöl und 70 Tonnen von Shea-Butter pro Tag. Bei der Herstellung von Öl brauchen wir viel frisches Wasser. Gleichzeitig entsteht viel Abwasser. Früher haben wir viele Schwierigkeiten mit der Umweltschutzbehörde bekommen, da wir unser Abwasser nicht richtig reinigen konnten. Durch eine Public Private Partnership mit der deutschen Firma AWAS haben wir heute eine Abwasserreinigungsanlage aufgebaut. Seitdem wir diese Anlage aufgebaut haben, schonen wir die Umwelt. Gleichzeitig produzieren wir kostengünstig, weil wir das gereinigte Wasser wieder in den Produktionsprozess zurückführen."



Prince OBENG, Stellvertr. Geschäftsführer
GHANA NUTS Ltd, Techiman, Ghana