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Einladung zum 2. Deuzer Symposium Naturerlebnis- + Wellness-Bad


am Samstag, 19.08.2017 von 11:00-15:00 Uhr
im Naturschwimmbad Netphen-Deuz



Salalah International Airport – Sultanat Oman – Starkregenereignis – Vorfeldentwässerung

Erfolgreiche Inbetriebnahme der Starkregenwasserbehandlung sowie der Öl- und Leichtstoffseparation auf dem Salalah International Airport durch AWAS International GmbH.

Umweltschutz ist ein Thema auf dem Salalah International Airport. Speziell die Behandlung von ölbelasteten Wässern nach Starkregenereignissen sowie die Behandlung von kerosinbelasteten Abwässern. Ein Projekt das 2013 als Idee und Planung begann, fand seinen erfolgreichen Abschluss im Dezember 2016. Die Auftraggeber Galfar und Arogas sowie die Projektüberwachung OAMC, Shell International und Hill International erteilten die vollständige Abnahme.

Um Sicherheit zu schaffen, wurde AWAS International mit der Planung und Ausführung von zwei Ölabscheidern NS 560 (560 l/s) auf dem Flughafenvorfeld (Apron) sowie zwei Ölabscheidern (NS 160) mit je 160 l/s auf der angegliederten Shell Fuel Farm beauftragt.
Die vier Abscheider mit einer Gesamtkapazität von rd. 1500 l/s dienen in erster Linie als Sicherheitsstufe im Falle einer Leckage oder Havarie, um ausgetretenes Flugbenzin aufzufangen und vom Wasser zu trennen. Desweitern sollen Sie im Falle eines Starkregenereignisses angeschwemmte Öle und Partikel vom Wasser trennen.

Die Trennung erfolgt reinphysikalisch und filterlos durch patentierte Galaxie 2002 Abscheider.
Das abgetrennte Wasser wird in die Kanalisation eingeleitet, das abgetrennte Öl wird in einem Öl Sammeltank gespeichert und mittels Tankwagen per Vakuumpumpe entleert.

Von den einstigen Erdarbeiten und den Abscheidern ist nicht mehr viel zu sehen. Erdversenkt installiert, befinden sie sich unterhalb der Fahrwege und können von Tankwagen und Flugzeugen passiert werden.

Salalah Airport - Galaxie 2002 - Separator - AWAS International
Salalah Airport - Oman - Galaxie 2002 Abscheider - AWAS International


Produced Water Behandlung auf Ölfeldern in Pakistan

Seit Jahrzehnten steht AWAS International GmbH für innovative Techniken hinsichtlich der Öl-Wassertrennung. Dazu wurde u.a. die AWAS Galaxie-Technologie entwickelt und immer weiter perfektioniert.Mittlerweile gibt es 3 Ausführungen des frei stehenden Galaxie:a. Galaxie Topb. Galaxie mit Abzugstrichter und Ölabdrückeinheitc. Galaxie TowerAlle Systeme sind mit andren (AWAS-) Technologien kombinierbar.Ende 2015 installierte AWAS International einen Galaxie-Container in gekapselter Ausführung in Pakistan um Produced Water soweit aufzubereiten, dass es wieder zur Reinjektion und Erhaltung des Lagerstättendruckes genutzt werden kann.Die AWAS Technologie ist Teil einer schlüsselfertigen Lösung in modularer Containerbauweise für ein Öl- und Gasfeld.Die Montage beim Endkunden ist erfolgt. Die Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen.Der Galaxie reinigt das anfallende Produced Water von freien Leichtstoffen sowie absetzbaren Stoffen. Das gereinigte Wasser kann aufgrund der effizienten Reinigungsleistung des Galaxies ohne weitere chemische Behandlungsstufe direkt gefiltert über  Hochdruckpumpen verpresst werden. 


Projektdaten:

  • AWAS Galaxie-Tower-Abscheider mit Ölabdrückeinheit
  • Material: Behälter Stahl beschichtet, Rohrleitungen Duplex-Stahl
  • Einbau in einen 20‘- Seecontainer, vertikale Aufstellung
  • Auslegungsgröße: 14 - 20 m³/h
  • Einsatztemperatur: 0 – 42°C
  • Komplett geschlossenes System, geeignet für Stickstoffbeaufschlagung 30mbar
  • Alle Rohrleitungs-Schnittstellen für bauseitigen Anschluss vorbereitet
  • Alle produktberührten Oberflächen mit Spezialbeschichtung


Regeneration und thermische Verwertung von Ölemulsionen

Die AWAS International GmbH verwirklicht durch eigene Innovationen den Grundsatz der Abfallvermeidung und der Regeneration von Energieprodukten aus Abfällen, Emulsionen, bei gleichzeitiger exzellenter Reinigungsleistung des Abwassers durch Vorspaltung AWAS-VSP in Verbindung mit dem im AWAS-Labor entwickelten organischen Emulsionsspalter AWAS-ORG06 und Flotation AWAS-ADF-I.

AWAS – erfolgreicher Partner bei der Entwicklung energieeffizienter Gebäudetechnik für Wasser und Wärme

Im Projekt autartec® arbeiten 15 Partner aus den Bereichen Industrie, Forschung und Universität an der Entwicklung und Kombination energieeffizienter Systeme für den Wasser-, Wärme- und Stromhaushalt im Gebäude. Zur Veranschaulichung werden diese Konzepte alle in einem Gebäude vereint und mit dem Entwurf einer schwimmenden Architektur ergänzt.

Bis zum August 2017 wird so auf dem Bergheider See ein Prototyp entstehen, der unter anderem durch Speichersysteme für Wärme und Strom sowie einer neuartige Trinkwasseraufbereitung hervorsticht.
AWAS wirkt in zwei Teilprojekten aktiv mit: bei der Entwicklung eines Langzeit-Wärmespeichers auf Basis von Zeolith und dem Bau einer Anlage zur Wasseraufbereitung. Als Wasserressource dient Grauwasser aus Dusche, Waschbecken und Waschmaschine, das mittels Grob- und Nanofiltration sowie Photokatalyse aufbereitet wird. Das aufbereitete Wasser soll so am Ende je nach Anforderung eine konstante Qualität von Brauch- bzw. Trinkwasser erreichen.

Als Zwischenergebnis wurden in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IKTS und der BTU Cottbus bereits Versuchsanlagen für Wärmespeicher und Wasseraufbereitung von AWAS konzipiert und errichtet (siehe Fotos). Die Erkenntnisse aus dem Forschungsbetrieb werden genutzt, um die Anlagen im Großformat in das schwimmende Haus zu integrieren.

Darüber hinaus ist eine Nutzung der Komponenten aber auch unabhängig voneinander in einem Gebäude möglich, was die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten noch erhöht.



Es gibt Klärungsbedarf

AWAS International GmbH im Magazin der IHK Siegen "Wirtschafts-Report", Ausgabe 10/2014

Wirtschafts-REPORT 10/2014

Text-Auszug aus dem Artikel des Wirtschafts-Reports:

Abwasser

Es gibt Klärungsbedarf

Rund 120 Liter Wasser verbraucht der deutsche Durchschnittsbürger täglich. Allein 5,5 Milliarden Kubikmeter H2O fließen jährlich durch Privathaushalte – das entspricht fast dem doppelten Volumen des Starnberger Sees. Doch das, was täglich fürs Waschen, Duschen oder Trinken benötigt wird, ist nur ein geringer Teil der tatsächlich verbrauchten Wassermenge. Hinzu kommt das industrielle Prozesswasser, das zur Herstellung und Bearbeitung vieler Produkte in Industrieanlagen benötigt wird. Der WIRTSCHAFTSREPORT stellt drei Unternehmen vor, die sich auf die Reinigung von Abwasser spezialisiert haben.

Industrielle Abwassertechnik

Das Leben von Heinz Ihne dreht sich seit seiner Kindheit ums Wasser. Und vor 40 Jahren wurde daraus ein Unternehmen - die AWAS International GmbH in Wilnsdorf-Rudersdorf. AWAS bietet Abwasserlösungen speziell für die Industrie an: Bei industriellen Produktions-, Verarbeitungs- und Kühlprozessen entstehen branchenspezifische Abwässer, die in der Regel behandelt werden müssen, bevor sie in öffentliche Kläranlagen eingeleitet werden dürfen. AWAS beschäftigt sich mit dieser industriellen Brauchwasseraufbereitung und insbesondere mit deren Recyceln. Und das in den Bereichen der Metallindustrie, der Stahl-, Alu- und NE-Metallproduktion, in Gießereien, Walzwerken oder beispielsweise der Metallverarbeitung. Auch ist AWAS bei umwelttechnischen Neuerungen in der Öl- und Gasindustrie zuhause. Beginnend bei der Ölexploration, wo heute mehr Wasser als Öl gefördert und unbedingt aufbereitet werden muss, um anschließend verdunstet, irrigiert oder reinjiziert zu werden. So erhielt im Jahr 2011 beispielsweise eine Entwicklung des Rudersdorfer Unternehmens den „UNO AWARD“, den ersten Preis für die beste umweltorientierte Technologie in der industriellen Abwassertechnik. Der Preis wurde von Kofi Anan dem AWAS-Kunden Bauer im Oman überreicht.

Öle und Sand werden vom Wasser getrennt

Zur Abwasseraufbereitung kommt hier u.a. der AWAS-Galaxie-Tower zum Einsatz: Dieser Drei-Phasen-Separator trennt allein durch die Zulaufströmung und den dadurch erzeugten Wirbelstrom simultan Öle, Sand und Schlamm sowie Wasser voneinander. Die spiralförmige Strömung führt leichte Stoffe (beispielsweise Öle) zur Mitte hin und nach oben und leitet sie in einen Öltank ab. Schwere Stoffe gelangen hingegen zugleich nach Außen und nach unten  und werden zu einem Siebcontainer abgeführt. Das so gereinigte Wasser kann dem Kanal, einer Weiterbehandlung oder einem Recyclingsystem zugeführt werden.

Geschäftsführer Heinz Ihne verzichtet soweit wie möglich auf den Einsatz von Chemie. „Unsere Entwicklungsarbeit in der Abwassertechnik, bei der Trennung und Aufbereitung von Liquiden und den im Wasser vorhandenen Emulsionen beruht primär auf physikalischen, quantenphysikalischen und biophysikalischen Vorgängen.“ Zusätzlich greift das Rudersdorfer Unternehmen auch auf das chemisch-physikalische Flotationsverfahren zurück, bei dem das Abwasser unter Druck mit Luft gesättigt wird. Ziel ist die Deemulgation und Neutralisation des Abwassers.

AWAS
ist mit Niederlassungen in Polen, Rumänien, Russland, der Ukraine, Aserbaidschan, Kroatien, Ghana, Kamerun, Südafrika, Malaysia, der Schweiz, in verschiedenen arabischen Ländern sowie in Südamerika weltweit vertreten. „Unser Erfolg ist eng verbunden in meiner an der Evolution angelehnten Philosophie. Denn in der Entwicklung unserer Produkte orientiere ich mich primär an den Prinzipien der Natur“, sagt der Geschäftsführer. Die Anlagen aus Rudersdorf klären und bereiten Abwasser auch für die internationalen Ölkonzerne und deren Raffinerien sowie Umschlagplätze auf. Gleichzeitig sind sie auf Flughäfen vertreten – zum Beispiel vielen Nato-Airports oder Luft-Drehkreuzen im russischen Sotschi, Irkutsk, Ufa oder Moskau oder im arabischen Muscat . Ein erst kürzlich eingegangener 10 Mio € - Auftrag ist für einen belarussischen Metallbetrieb bestimmt. Dort wird ein aus dem Metallbetrieb anfallendes hochgiftiges Konzentrat-Abwasser im sogen.  Zero Liquid Discharge–System behandelt, wobei die Wasserinhaltsstoffe zu Staub werden.